Alleinstellungsmerkmale der Hochschule Mittweida

Deutschlandweit einmalig oder fast einmalig sind folgende Studienangebote

  • Der Bachelorstudiengang Angewandte Mathematik (Bachelor of Science) ist der einzige Bachelorstudiengang in Deutschland, in dem die diskrete Mathematik einen wesentlichen Schwerpunkt darstellt.

   

  • Biotechnologie/Bioinformatik (Bachelor of Science) wird deutschlandweit von nur zwei weiteren  Hochschulen angeboten. Biotechnologie ist ein Industriezweig, der Erkenntnisse aus Biochemie, Mikrobiologie und Verfahrenstechnik für die Produktion von Stoffen nutzt. Die Bioinformatik unterstützt als interdisziplinäre Wissenschaft die Analyse molekularbiologischer, mathematischer und informatischer, aber auch biochemischer und biophysikalischer Zusammenhänge. Mit ihrer Hilfe werden Probleme mit theoretischen und computergestützten Methoden gelöst. Das explosionsartige Wachstum der dieser Wissenschaft zugrunde liegenden Daten und Werkzeuge veranlasst die Hochschule Mittweida, den Studierenden nicht nur Spezialwissen im Bereich der Umweltbiotechnologie und Bioverfahrenstechnik zu vermitteln, sondern auch die Kompetenz zur selbständigen Gewinnung dieses stetig wachsenden Wissens. Der bioinformatische Teil des Studiums beschäftigt sich mit der Entwicklung und dem Betreiben von Datenbanken, Software und mathematischen Werkzeugen zur Analyse, Organisation und Interpretation biologischer Daten.

   

  • Der Fakultät Informationstechnik & Elektrotechnik bietet mehrere akkreditierte ingenieurwissenschaftliche  Studiengänge, deren Absolventen von der Industrie unter anderem als Innovationsträger zum Setzen neuer Trends besonders stark nachgefragt werden. Die Berufsaussichten dieser Absolventen sind überdurchschnittlich gut. Eine entsprechende Qualifikation vermittelt der Bachelorstudiengang Eingebettete Systeme (Bachelor of Science) – er wird bundesweit nur in Mittweida unter diesem Namen angeboten. Eingebettete Systeme sind Hauptbestandteil der uns umgebenden Elektronik und bezeichnen ein programmierbares elektronisches Subsystem aus Hard- und Software als Teil eines Produkts. Es muss mit minimalen Speicher- und Prozessorressourcen sowie maximaler Zuverlässigkeit eine genau definierte Produktfunktion realisieren. Eingebettete Systeme sind heute der entscheidende Treiber von Produktinnovationen - der Elektronikanteil an Innovationen im Automobilbau wird zum Beispiel auf bis zu 90% geschätzt. Dieses innovative Fachgebiet wird als Studienschwerpunkt bisher an nur etwa 10 weiteren Hochschulen Deutschlands gelehrt, dort aber nur als ein Teil zumeist von Informatikstudiengängen.

   

  • Mit der Spezialisierungsrichtung Energiesystemtechnik, einer Vertiefungsrichtung im Studiengang Elektrotechnik (Bachelor of Science), gehört die Hochschule Mittweida zu dem kleinen Kreis von weniger als  zehn deutschen Hochschulen, die Fragen der umweltgerechten und wirtschaftlichen Energieerzeugung, -verteilung- und anwendung in den Mittelpunkt eines Studiums stellen. Dafür innovative Lösungen zu entwickeln, erfordert die Verknüpfung mit der Kommunikationstechnik, Elektronik sowie der Steuerungs- und Automatisierungstechnik. Diese Gebiete gehören zu den Kompetenzfelder der Hochschule Mittweida. Energiesystemtechnik als Schlüsseltechnologie für künftige Generationen stellt zugleich den Einstieg in einen High-Tech-Bereich dar - Antriebssysteme, Leistungselektronik, Steuerungs- und Leittechnik, Licht- und Gebäudesystemtechnik, Stromversorgungstechnik, Elektromagnetische Verträglichkeit, Regenerative Energien, Energiemanagement sowie Energiewirtschaft sind die Ausbildungsschwerpunkte an der Hochschule Mittweida.

   

  • Im Bachelorstudiengang Maschinenbau (Bachelor of Engineering) konzentriert  sich die Lehre auf den Maschinen- und Anlagenbau, damit die Absolventen  bei der Konstruktion und Fertigung von Baugruppen, Geräten und Anlagen sowie in der Anwendung von Verfahren der Oberflächen- und Werkstofftechnik kreative Lösungen erarbeiten können, auch unter Nutzung moderner Werkzeuge und Methoden der Informatik. Wirtschaftliche und ökologische Aspekte dieser Tätigkeit sind ebenfalls Bestandteil des Studiums, das im konsekutiven Masterstudiengang Maschinenbau oder im Masterstudiengang Industrial Management an der Hochschule Mittweida fortgesetzt werden kann. Eine Besonderheit des Bachelorstudiengangs Maschinenbau ist seine wahlweise Ausrichtung auf eine von drei tätigkeitsspezifischen Vertiefungen - Konstruktion, Fertigungstechnik oder Oberflächentechnik.  Auf die sonst übliche Industriezweigorientierung wurde bewusst verzichtet, weil das Haupttätigkeitsfeld der Absolventen vorwiegend in klein - und mittelständischen Unternehmen unterschiedlichster Industriezweige liegt. Deutschlandweit ist die Hochschule Mittweida des Weiteren eine von nur drei Hochschulen, die das Profil Oberflächentechnik als Studienrichtung ausbildet.  

   

  • Die Medienausbildung im Fakultät Medien ist seit den Anfängen Mitte der 1990er Jahre bundesweit Vorbild für viele andere Studienangebote geworden, hat aber in beständiger Weiterentwicklung ihre Besonderheiten behalten. Diese liegen im Prinzip „Studieren und Produzieren als Einheit am akademischen Medienhaus“, in einer fächerübergreifend angelegten Ausbildung sowie in der sowohl publizistischen als auch produktionstechnischen Ausrichtung des Studienangebots. Die Verbindung der theoretischen mit der praktischen Ausbildung im „Akademischen Medienhaus“ wird durch den Betrieb eigener Hochschulmedien realisiert. Sie stellen sich den Ansprüchen des Marktes und bewähren sich auch dort, im Unterschied zu den verbreiteten Campusmedien.  Produziert werden:
       
    • das terrestrisch, über Kabel und via Internet verbreitete, 24-stündige, lokale Hörfunkprogramm „99drei Radio Mittweida“,
    • die Wochenzeitung „Novum“ für Mittweida,
    • die tagesaktuelle Internetseite „www.medien-mittweida.de“ mit Meldungen, Berichten und Kommentaren zum nationalen und internationalen Mediengeschehen sowie
    • „MWDigital“, ein lokaler Fernsehsender im digitalen Kabelnetz.
           
    Mehrere Events wie das jährliche „Medienforum Mittweida“, der Bandcontest „Sachsen rockt“ ergänzen „off air“ die Möglichkeiten für die Studierenden, Kenntnisse und Fertigkeiten unmittelbar in die Praxis umzusetzen. Die Leitungspositionen aller dieser Projekte und Events sind nach dem Prinzip „Motivation durch Verantwortung“ von Studierenden besetzt, die, wo nötig und sinnvoll, von Lehrbeauftragten aus der Medienwirtschaft geleitet und begleitet werden – ein weiteres besonderes und charakteristisches Kennzeichen der auch Mittweidaer Modell genannten Medienausbildung.
       
    Die Beziehungen zur Medienwirtschaft werden nicht nur durch den regelmäßigen Einsatz von Lehrbeauftragten gepflegt, sondern auch durch Produktions­kooperationen und den systematischen Einbezug der Entscheider aus den Unternehmen in die Entwicklung des Studienangebots.

   

  • Dezentral studieren – staatlich in Mittweida abschließen: Als langjähriges Modellprojekt bietet der Fakultät Medien in Kooperation mit der Akademie für multimediale Ausbildung und Kommunikation an der Hochschule Mittweida – AMAK AG vier Studiengänge im Public-Private-Partnership-Modell (PPP) - Angewandte Medienwirtschaft, Business Management, Film und Fernsehen, Gesundheitsmanagement an: Das Studium erfolgt in einer streng  hochschulgelenkten Akademiephase im unmittelbaren Branchenumfeld an nationalen und internationalen Medienstandorten. Die anschließende Hochschulphase in Mittweida führt zum Abschluss Bachelor of Arts.
       
    Sowohl das besondere Profil der Stammstudiengänge als auch der PPP-Studiengänge dienen der Hochschule Mittweida zur Ausprägung des überregionalen Profils. Der Anteil der Studierenden, die dadurch im Sinne des Hochschulpaktes im Freistaat Sachsen studieren, beträgt über 70%.  

   

  • Stahlbau ist die Herstellung und Errichtung von Bauwerken und baulichen Anlagen aus Stahl, zum Beispiel von Industriebauten, Masten, Schornsteinen, Behältern, Stahlbrücken oder auch Kranen. Aufgabe des Metallbaus ist es, dafür raumabschließende Elemente wie Metalldächer, Metallfassaden, Fenster, Türen, Lichtdächer oder auch Kuppeln zu planen, herzustellen und zu montieren. Stahl- und Metallbau (Bachelor of Engineering) an der Hochschule Mittweida ist ein deutschlandweit einmaliger Studiengang. Die Vorteile des Stahlbaus wie große gestalterische und konstruktive Freiheit, kurze Bauzeiten und Umweltfreundlichkeit sichern ihm einen beachtlichen Anteil am Gesamtbauvolumen und bieten den Absolventen im Beruf damit neben vielfältigen Einsatzgebieten auch kreative Gestaltungsmöglichkeiten.

   

  • Der Diplomstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen wird als Exzellenzstudienangebot der Hochschule Mittweida in modularisierter  Form angeboten, womit in diesem Studiengang der Erwerb eines Diplomabschlusses auch weiterhin möglich ist. Dieser Studiengang ist fächerübergreifend interdiszipilnät angelegt und nahezu alle Fakultäte sind bei der Umsetzung entsprechender Lehrinhalte in diesem Studiengang integriert.  Die Berufsaussichten dieser Absolventen sind überdurchschnittlich gut, denn die Absolventen werden von der Industrie unter anderem als Innovationsträger zum Setzen neuer Trends besonders stark nachgefragt.
       

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Als einzige Hochschule in Sachsen bietet die Hochschule Mittweida

  • einen Studiengang Immobilien- und Facilities Management (Bachelor of Engineering), der die traditionelle Ausbildung in der Immobilienwirtschaft (Immobilienmärkte, Bauträger, Bauunternehmen, Immobilien-Makler, Hausverwaltungsgesellschaften,  Wohnungsgenossenschaften etc.) mit den aktuellen Anforderungen an die Verwaltung und Bewirtschaftung von Gebäuden, Anlagen und Einrichtungen verbindet, was man Facilities Management nennt. Die Absolventen sind mit allen Phasen des Lebenszyklusses  von Immobilien vertraut und wissen, wie man deren Nutzungsflexibilität, Arbeitsproduktivität und Kapitalrentabilität verbessert,

   

  • einen berufsbegleitenden Bachelorstudiengang Soziale Arbeit (Bachelor of Arts). Das Studium befähigt praxisnah, komplexe psychosoziale und sozialökonomische Problemlagen von einzelnen Menschen und Gruppen wahrzunehmen, zu analysieren und  dafür Handlungs- und Veränderungsansätze zu entwickeln, um individuelle Problemlagen in ihren biografischen, juristischen und institutionellen Dimensionen adäquat lösen zu können.

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